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Geschichte der Schweiz Artikel
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Aus der Altsteinzeit gibt es Funde, die auf bewohnte Höhlen (Wildkirchli ) hinweisen. Über weite Abschnitte dieser Zeit war das Gebiet der heutigen Schweiz jedoch von den Alpengletschern bedeckt.
Die heutige Stadt Chur ist nach gegenwärtigen Erkentnissen seit 11' Tausend Jahren (Ende der Altsteinzeit) besiedelt.
In der Jungsteinzeit war die Schweiz dicht besiedelt. Es gibt zahlreiche Fundstellen. Viele der bekannten Pfahlbauten, deren Überreste man an den Uferzonen der Schweizer Seen findet, stammen aus der Stein-, Kupfer- und Bronzezeit.
Vor Eroberung durch die Römer leben auf dem Territorium der heutigen Schweiz die verschiedensten keltischen Stämme und Völker:
Helvetier, Lepontier, Seduner , Raetier, usw.
Weiterführende Literatur Alt- und Mittelsteinzeit (Paläolithikum und Mesolithikum):
J.-M. LeTensorer / U. Niffeler Hrsg.), Paläolithikum und Mesolithikum. SPM I (Basel 1993).
Weiterführende Literatur Jungsteinzeit (Neolithikum):
A. Furger / C. Fischer / M. Höneisen (Hrsg.), Die ersten Jahrtausende. Die Schweiz von den Anfängen bis zur Eisenzeit (Zürich 1998). - E. Stöckli / U. Niffeler / E. Gross-Klee (Hrsg.), Neolithikum. SMP II (Basel 1995).
Weiterführende Literatur Bronzezeit:
S. Hochuli u.a. (Hrsg.), Bronzezeit. SPM III: Die Schweiz vom Paläolithikum bis zu dem frühen Mittelalter 3 (Basel 1998). - Goldene Jahrhunderte. Die Bronzezeit in Südwestdeutschland. Almanach 2 (Stuttgart 1997). - U. Seidel, Bronzezeit. Sammlungen des Württembergischen Landesmuseums Stuttgart 2 (Stuttgart 1995)
Weiterführende Literatur Eisenzeit (Hallstatt- und Latènezeit):
A. Furger-Gunti, Die Helvetier. Kulturgeschichte eines Keltenvolkes (Zürich 1984). - F. Müller / G. Kaenel / G. Lüscher (Hrsg.), Eisenzeit. SPM IV (Basel 1999). - K. Spindler, Die frühen Kelten (Stuttgart 3.Aufl. 1996).
Allgemein:
J. Ewald / J. Tauber (Hrsg.), Tatort Vergangenheit. Ergebnisse aus der Archäologie heute (Basel 1998).
Buch-Tipp: Geschichte der Schweiz. (Wissen) Eine schöne Zusammenfassung der Geschichte der Schweiz Bin momentan Student und werde später meinen Dr. in der Schweiz machen. Wollte mich daher mehr über die Schweiz informieren. Mit diesem Buch halt in dem historischen Kontext. In diesem Buch ist wirklich alles verständlich zusammengefasst und man bekommt einen ersten Eindruck davon, warum die... |
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Im 1. Jahrhundert v. Chr. wollten die Helvetier in das Rhonetal auswandern, wurden aber bei Bibracte von Gaius Julius Cäsar aufgehalten und zurückgeschickt.
Noch in der republikanischen Zeit wurden Colonia Julia Equestris (Nyon) und Augusta Raurica (Kaiseraugst) gegründet.
Im 1. Jahrhundert wurde das Gebiet der heutigen Schweiz in das Römische Reich integriert. Zuerst gehörte die Schweiz zur römischen Provinz Gallia Belgica , dann zur Provinz Germania Superior, der Osten zur Provinz Raetia. Die Zentralalpen (Wallis und Hochsavoyen) gehörten zur Provinz Vallis Poenina und Alpes Graiae. Das Zentrum der Schweiz war Aventicum (Avenches).
Die Römer bauten Verkehrswege, an denen sich Siedlungen (vici) entwickelten, hauptsächlich auf einer Linie zwischen Genf und Arbon: Arbor Felix (Arbon), Basilia (Basel), Curia (Chur), Genava (Genf), Lousanna (Lausanne), Octodurus oder Forum Claudii Vallensium (Martigny), Salodurum (Solothurn), Drusomagnus (?) (Sion), Turicum (Zürich), Urba (Orbe), Vitudurum (Oberwinterthur). Römische Legionslager (lat: Castra) gab es in Tenedo (Zurzach) und Vindonissa (Windisch).
Nach dem Fall des Limes konnte das Weströmische Reich die Provinzen Rhätien und Helvetien nicht mehr halten und zog sich zurück. Die gallo-romanischen Stämme zogen sich in die Alpen zurück, während Alemannen das Flachland besiedelten.
Weiterführende Literatur:
W. Drack / R. Fellmann, Die Römer in der Schweiz (Stuttgart 1988). - L. Flutsch / U. Niffeler / F. Rossi (Hrsg.), Römische Zeit. SPM V (Basel 2002). - A. Furger u.a., Die Schweiz zwischen Antike und Mittelalter (Zürich 1996).
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Eine Christianisierung ist in der Schweiz erst ab dem 3. Jahrhundert nachgewiesen, allerdings bis zu dem Beginn des 4. Jahrhunderts ca. in spärlichen Funden. Das Christentum verbreitete sich entlang der römischen Strukturen. Die anfänglichen Schwerpunkte lagen dabei in der Westschweiz.
Es gibt Legenden von Märtyrern während der Christenverfolgung von Diokletian (Mauritius in St. Maurice , Ursus und Viktor in Solothurn, Felix und Regula in Zürich), die vermutlich auf die historischen Säuberungen des römischen Heers von Christen 298 zurückgehen.
In Genf, Sion und Basel entstanden in dem 4. Jahrhundert Kirchen und Bischofssitze. In Genf und Martigny gibt es Überreste von sakralen Bauten aus dieser Zeit. In Kirchendokumenten ist 381 ein Bischof Theodul von Martigny bezeugt, um 400 ein Bischof Isaak von Genf, 451 ein Bischof Asinio von Chur.
In Graubünden und in dem Tessin entstanden in dem 5. Jahrhundert zahlreiche Kirchen und einige Klöster. In der Westschweiz wurde die Christianisierung durch die Burgunderkönige gefördert, die z.B. in Saint-Maurice und Romainmôtier Klöster gründeten. Als die Franken in dem 6. Jahrhundert die Burgunder ablösten, war die Westschweiz bereits christlich.
In der Ostschweiz gab es vereinzelte christliche Gemeinschaften aus der Römerzeit (z.B. Arbon), aber es dominierten die mehrheitlich heidnischen Alemannen. Als die irischen Wandermönche Columban, Gallus , und Fridolin in dem 7. Jahrhundert an den Bodensee kamen, fanden sie starken Widerstand, weil die Einwohner dort Wodan verehrten. Die ersten Kirchen auf alemannischem Gebiet waren Säckingen und die Einsiedelei von Gallus an der Steinach, das spätere Kloster St. Gallen.
Die Wandermönche waren jedoch in ihrer Mission recht erfolgreich, und die zahlreichen Klostergründungen in dem 8. Jahrhundert in der Ostschweiz (z.B. St. Gallen, Disentis, Pfäfers, Luzern) fanden in einem christianisierten Land statt. Wie andernorts hielten sich jedoch heidnische Volksbräuche noch lange Zeit parallel zu dem Christentum.
Buch-Tipp: Grüezi! Bei welchen Verbrechen dürfen wir behilflich sein? Eine Beschreibung zum Buch " Grüezi! Bei welchen Verbrechen dürfen wir behilflich sein?" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet. |
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534 wurde die burgundische Westschweiz, 536 das Herzogtum Alemannien ein Teil des Frankenreiches.
Durch den Vertrag von Verdun in dem Jahre 843 kam das Gebiet der Westschweiz zu Lothringen (ab 888 Westschweiz zu dem Herzogtum Burgund), das übrige Gebiet zu dem deutschen Reich.
Die Königspfalz Zürich, seit 800 die südlichste Königspfalz in Schwaben, wird von den Karolingern häufiger besucht. Ludwig der Fromme gründet für seine Töchter das Fraumünster , das zu einem der reichsten Grundbesitze in der Zentral- und Ostschweiz wird, auch Karl der Dicke ist mehrfach in Zürich.
Buch-Tipp: Kuhschweizer und Sauschwaben. Schweizer, Deutsche und ihre Hassliebe Für alle Sauschwaben unter den Schweizern sehr tiefsinnig Als einer der unter den Kuhschweizern geborener Sauschwabe, auch wenn ich eher aus Norddeutschland stamme, hat mich dieses Buch an viele persönliche Gegebenheiten erinnert. Ausserdem hat liefert es ein bisschen Hintergrund über die Bezeihungen, die auch ich nicht kannte. Die meisten Geschichten... |
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Auch die Ottonen und Salier reisen öfters via Zürich, wahrscheinlich auf dem Weg nach Italien.
Die Zähringer gründen in dem 12. Jahrhundert in dem Mittelland einige Städte: Bern, Murten, Freiburg im Üchtland, Thun, eine Zeitlang gehört ihnen auch Zürich.
Die Habsburger haben in der Schweiz ihr Stammschloss, die Habsburg und in der nahen Brückenstadt Brugg (unweit von den Ruinen des römischen Kastells Vindonissa) ihre erste städtische Residenz in dem 11. Jahrhundert. Der Aargau gehört zu ihren Stammlanden.
Durch das Aussterben einiger lokaler Grafengeschlechter in dem 13. Jahrhundert, konzentriert sich der Grundbesitz beim Adel - die Habsburger erben durch geschickte Heiratspolitik ausgedehnte Ländereien der Zähringer, Lenzburger und Kyburger auf dem Gebiet der heutigen Kantone Schwyz, Nidwalden, Glarus, Zürich.
Städte wie Zürich, Bern, Basel und Freiburg werden in dem 13. Jahrhundert reichsfrei.
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Beginn der Eidgenossenschaft | |
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Im 13. Jahrhundert wird der Gotthardpass durch den Bau der Teufelsbrücke zu einer Handelsstrasse, und zu einem wichtigen politischen Faktor. Besonders die Habsburger, die bereits mit Zürich und Aargau die wesentlichen Zugänge beherrschen, sind an der Kontrolle dieses Übergangs sehr interessiert.
Die Waldstätte Uri und Schwyz holen sich aber in dem 13. Jahrhundert Freiheitsbriefe von Friedrich II., die ihnen die Reichsunmittelbarkeit mit weitgehender Selbstverwaltung durch einen Landammann zusichern. 1273 wird Rudolf I. von Habsburg deutscher König. Er setzt in den Waldstätten Vögte ein, offiziell als Gerichtsvertreter für den Kaiser, de facto als Interessenvertreter für das Haus Habsburg. Er plante auch, seinem Sohn Albrecht das Herzogtum Schwaben (einschließlich dem Gotthard) als erbliches Herzogtum zu übertragen - womit die reichsfreien Gebiete dort natürlich nicht mehr reichsfrei gewesen wären.
Das führt zu dem Bundesschluss vom 1.08 1291: Die Waldstätte (Orte) Uri, Schwyz und Unterwalden schließen, der Legende nach auf dem Rütli, einen Ewigen Bund. Der schriftliche Bundesbrief ist erhalten und befindet sich in dem Bundesbriefarchiv in Schwyz. Der erhaltene Brief ist mit grosser Wahrscheinlichkeit ca. ein Teil eines grösseren Vertragswerkes zwischen den drei Orten. Etwa zur gleichen Zeit werden die habsburgischen Vögte vertrieben.
1292 Rudolfs Sohn Albrecht bestätigt die Freiheitsbriefe nicht.
1315 will Leopold I. von Österreich Habsburgischen Machtanspruch in der Innerschweiz durchsetzen. Sein gepanzertes Ritterheer gerät jedoch in einen Hinterhalt der Eidgenossen und wird in der Schlacht bei Morgarten fast vollständig vernichtet. Der Schlacht ging ein Streit der Schwyzer mit dem unter dem Schutz der Habsburger stehenden Kloster Einsiedeln voraus, in dessen Verlauf die Schwyzer aufgrund einer Klage des Abts exkommuniziert wurden und daraufhin das Kloster plünderten. Leopold nahm das zu dem Anlass für den Kriegszug.
Buch-Tipp: Schweiz-Lexikon. Sach- und Sprachlexikon zur Schweiz 4. Auflage Guter Einstieg in die Schweiz Ein Kulturwissenschaftler verlegt seinen Wohnort von Deutschland in die Schweiz und wird mit unserer Sprache und unseren Spezialitäten konfrontiert. Aufmerksam hört er zu und, noch entscheidender, er fragt nach, von was da die Rede ist. Und er beschliesst, seine Erkenntnisse in einem Lexikon darzustellen.
Anfänglich... |
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Um seine Selbständigkeit gegenüber Habsburg zu wahren, schließt sich Luzern 1332 dem Bund der Waldstätte an.
In Zürich bekommt Bürgermeister Rudolf Brun nach der Zunftrevolution Schwierigkeiten mit dem Habsburgischen Rapperswil, wo sich die vertriebenen Adligen und Handelsherren festgesetzt haben und löst sie 1351 durch ein Bündnis mit den Waldstätten.
Auch Glarus suchte den Beitritt zur Eidgenossenschaft, um dem Habsburger Druck zu widerstehen, bekam jedoch 1352 ca. einen Beitritt als Zweitklass-Eidgenosse.
Zug war der Habsburgische Handelsumschlagsplatz auf der Gotthardroute und nachdem Beitritt Zürichs zur Eidgenossenschaft ein ziemliches Hindernis. Die Stadt Zug war habsburgisch gesinnt, das Amt Zug (die Umgebung) hatte starke Sympathien für die Eidgenossen. Nach einer Belagerung wurde Zug eingenommen, und dann 1352 Stadt und Amt in den Bund der Eidgenossen aufgenommen.
1353 schloss auch Bern einen "ewigen Bund" mit den Waldstätten.
Das resultierende Gebilde wird als die Acht Alten Orte genannt. Es handelt sich allerdings nicht einen Staatenbund sondern eher um ein Konglomerat von Bündnissen der einzelnen Partner untereinander.
Die nächste Auseinandersetzung mit den Habsburgern erfolgte 1386: Leopold III. von Österreich wird bei Sempach in offener Feldschlacht (Schlacht von Sempach) von den Eidgenossen besiegt.
Innerhalb der Eidgenossenschaft kommt es 1449-1450 zu dem Alten Zürichkrieg, weil sich Zürich und Schwyz um die vom letzten Grafen von Toggenburg hinterlassenen Ländereien am oberen Zürichsee streiten. Bei Sankt Jakob an der Birs wird eine Minderheit von Schweizern durch das französische Heer aufgerieben, jedoch nach so starker Gegenwehr, dass die Franzosen auf einen Weitermarsch verzichten.
Von 1474-1478 setzten sich die Eidgenossen in den Burgunderkriegen mit Herzog Karl dem Kühnen von Burgund auseinander. Kurzfassung: Karl der Kühne verlor bei Grandson das Gut, bei Murten den Mut, bei Nancy das Blut.
Nachdem die Berner die savoyische Waadt, die zu Burgund gehörte, erobert hatten, unternahm Karl der Kühne einen Feldzug. Nach der Belagerung von Grandson wird er am 2. März 1476 in der Schlacht bei Grandson am Neuenburgersee in die Flucht geschlagen. Die Eidgenossen erbeuten nicht ca. Hunderte von Geschützen sondern auch das Lager des Herzogs, der als damals reichster europäischer Fürst auch in dem Feld nicht auf prunkvolle Hofhaltung verzichtete. Die für Schweizer Verhältnisse unermesslich große Burgunderbeute brachte in der Folge die sozialen Verhältnisse in das Wanken. Wenige Monate später belagerte Karl die Stadt Murten, wo sein Söldnerheer 22.06 1476 in der Schlacht bei Murten von den Eidgenossen aufgerieben wurde. In dem nächsten Jahr kamen die Eidgenossen dem befreundeten Herzog von Lothringen zu Hilfe. Karl der Kühne fällt am 5.01 1477 in der Schlacht bei Nancy.
Eine wesentliche Folge der Burgunderkriege war, dass die Siege von Grandson und Murten gegen eine militärische Großmacht die Fürsten Europas veranlassten, die erfolgreichen Eidgenossen als Söldner zu werben. Gleichzeitig verschob sich das Kräftegleichgewicht zugunsten der Städte. Eine schwere Krise entstand, als die zwei Städte Freiburg im Üchtland und Solothurn, die in den Burgunderkriegen auf der Seite der Eidgenossen gekämpft hatten, ebenfalls Aufnahme in den Bund forderten. Beim Stanser Verkommnis kam es durch die Vermittlung von Nikolaus von Flüe in letzter Minute zu einer Einigung.
Buch-Tipp: Schweizerische Demokratie. Institutionen - Prozesse - Perspektiven Das politische System der Schweiz verstehen Für alle politisch Interessierten, die sich näher mit den Eigenheiten und Einzigartigkeiten des politischen Systems der Schweiz auseinandersetzen wollen, ist dieses Buch exakt das richtige. Wolf Linder, Professor an der Uni Bern und einer der kompetentesten Kenner dieses Systems, macht klar, wie es zur... |
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Buch-Tipp: Tagebuch einer Reise nach Italien über die Schweiz und Deutschland interessantes und kurzweilig zu lesendes Reisetagebuch Michel de Montaignes in den Jahren 1580-81 unternommene Reise führte ihn von Frankreich durch die Schweiz und Deutschland nach Italien und in einer Schleife zurück. Sie wurde mit dem damals üblichen Begleitpersonal durchgeführt und aufgrund von M. s Nierenleiden insbesondere durch ausführliche... |
Reformation und Gegenreformation | |
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Helvetik, Mediation, Restauration | |
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Der Schweizer Bundesstaat |
- 1845: Nach einer fortlaufenden Polarisierung zwischen liberalen (mehrheitlich städtisch-reformierten) und konservativen (mehrheitlich ländlich-katholischen) Kantonen schließen sich die katholischen Orte Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug, Freiburg und Wallis zu dem Sonderbund zusammen.
- 1847 (November): Der Antagonismus zwischen den katholischen und reformierten Kantonen führt zu dem Sonderbundskrieg. Der Sonderbund wird schließlich nach militärischen Auseinandersetzungen unter General Henri Dufour beendet.
- 1847 (9.08): Die erste Eisenbahnlinie der Schweiz, die Spanisch-Brötli-Bahn, zwischen den Städten Zürich und Baden wird eröffnet.
- 1848 (12.09): Die Schweiz konstituiert sich als parlamentarischer Bundesstaat und gibt sich eine Bundesverfassung.
- 1864 (August): Auf Initiative von Henri Dunant (1828-1910) erfolgt in Genf die Gründung des Roten Kreuzes.
- 1874 (19.04): Gesamtrevision der Bundesverfassung.
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- 2002 (10.09): Die Schweiz tritt den Vereinten Nationen (UNO) bei. Detailartikel dazu: Die Schweiz in den Vereinten Nationen.
- 2003 (10.12): Christoph Blocher von der SVP wird an Stelle von Ruth Metzler (CVP) in den Bundesrat gewählt und übernimmt das Justiz- Polizeidepartement. Damit ändert zu dem ersten Mal seit 1959 die parteipolitische Zusammensetzung des Bundesrates (= Bundesregierung), die so genannte "Zauberformel" (des parteipolitischen Ausgleichs). Mit der Wahl des populistischen Rechtspolitikers Blocher entsteht in dem Bundesrat nunmehr eine völlig veränderte Situation, welche die bis dahin praktizierte Konkordanz-Politik der eidgenössischen Staatsführung ernsthaft auf die Probe stellt.
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